Pressemitteilung: SPD will Anliegerstraßen entlasten!

Bild: kampagnet.spd.de

Eines wurde auch bei unserem „SPD vor Ort“ in Wiescheid erneut deutlich: Die Anwohner in Wiescheid wollen nicht, dass mit dem kommenden Neubaugebiet an der B229 ihre Anliegerstraßen stärker belastet werden. Viele Anwohnerinnen und Anwohner waren am Samstagnachmittag, den 20. Juli, zahlreich zu unserem Info-Stand an der Heidacker Straße gekommen, um Ihre Standpunkte und Ideen zu dem geplanten Bauvorhaben darzulegen und mit uns zu teilen. Der Erschließung des alten Rux-Gelände standen dabei alle Teilnehmer*Innen durchaus nicht abgeneigt entgegen, so lange die Erschließung keine Mehrbelastung für die vorhandenen Straßen bedeutet.

Zur Erinnerung: Auf einem Gebiet von 1,8 Hektar zwischen Elberfelder Straße, Gravenberger Weg und Heidacker Straße, auch Rux-Gelände genannt, sollten 25 bis 30 Wohneinheiten entstehen, meist Einzel- oder Doppelhäuser, nicht höher als zweigeschossig. Zur Elberfelder Straße hin ist eine Mehrfamilienhausbebauung geplant, dazu ein Kinderspielplatz, ein so genannter Quartiersplatz und Parkmöglichkeiten für 50 bis 60 Autos. Das Wohngebiet soll nach den Planungen der Stadt Langenfeld über die Heidacker Straße angebunden werden. Die Stadt betonte in der Bürgeranhörung insbesondere, dass sich die zuständige Behörde, Straßen NRW, kaum auf den Wunsch der Anlieger einlassen werde, das geplante Baugebiet ausschließlich über die B229 zu erschließen. Inzwischen hat die Stadtverwaltung gegenüber der RP jedoch eine Variante in Aussicht gestellt, die den Wünschen der Anlieger entgegenkomme. Diese neue Variante soll der Politik, laut Angaben der Stadtverwaltung gegenüber der RP, im September vorgestellt werden.

„Es wird sich noch zeigen müssen, ob die neue erarbeitete Variante der Stadtverwaltung den Wünschen der Anlieger wirklich entspricht“, gibt sich Sascha Vilz, Vorsitzender der der SPD in Langenfeld, skeptisch. Den Info-Stand sieht Vilz hingegen als großen Erfolg. „Wir haben gute Ideen der Anlieger aufgenommen und gemeinsam neue Ansätze für eine mögliche Lösung ermittelt, die es nun in die weitere Planung einzubringen gilt“, so Vilz weiter. Zumindest das Mehrfamilienhaus an der Elberfelder Straße müsse über diese erschlossen werden, hieß es im Laufe des Info-Standes. „Wir denken an eine Tiefgarage mit direktem Zugang zur B229“, sagte Joachim Herzig von der SPD. Damit seien die Nebenstraßen nur noch halb so stark belastet.

Zwei Ampeln an der Bundesstraße könnten die Ausfahrt aus den Nebenstraßen auf die B 229 besonders zu Stoßzeiten ebenfalls wesentlich besser regeln: eine an der Mainaustraße und eine weitere an der Heidacker Straße. Dazu müsse die derzeitige Ampel an der Bushaltestelle entsprechend verlegt, und eine weitere Ampelanlage errichtet werden werden. „Das ist ein guter Kompromiss, der uns allen hilft, und ein Lösung ähnlich der Situation am Kapeller Weg und Büngersbroich“, so Herzig. Bei Finanzierungsproblemen, sieht die SPD die Stadtverwaltung in der Pflicht. Die Stadt solle ruhig mal in Vorleistung treten, so arm sind wir schließlich nicht, lautete das Resümee am Samstagnachmittag.

Quelle: spd-langenfeld.de