SPD moniert Vorgehen des Bürgermeisters bei Bürgeranhörung

„Ist es schon Angst – oder nur zu viel Selbstsicherheit? Den im Rat vertretenen Parteien -auch oder gerade in Zeiten von Corona- zu verwehren, Bürgerstimmen sozusagen aus 1. Hand zu hören und ihre Reaktionen zu erleben, ist schon ein Vorgang, der solche Gedanken antreiben kann. So etwas erwarten wir keinesfalls von einem Bürgermeister, der sich damit gebrüstet hat, alle Fraktionen und deren Vertreter, wie es so schön heißt, mitzunehmen,“

äußert sich der Bürgermeister-Kandidat der SPD-Langenfeld, Sascha Vilz, sehr befremdet.

„Die ehrenamtlich tätigen und oft auch im Berufsleben aktiven Ratsmitglieder sind u. a. darauf angewiesen, mitzubekommen, wie groß der Schmerz bei den Betroffenen ist. Dieser wird gerade in größeren Veranstaltungen oft noch wesentlich deutlicher,“

so Vilz weiter. Die Bürgeranhörung zum Bebauungsplan-Verfahren Opladener Straße/Angerweg am 13. August in der Reusrather Schützenhalle soll auf Wunsch des Bürgermeisters ohne Beteiligung von Ratsmitgliedern oder Pressevertretern stattfinden.

„Das ist für mich außerordentlich intransparent,“

so Sascha Vilz abschließend.