Wohnen in Langenfeld

Bild: Pixabay

In Langenfeld muss meiner Ansicht nach mehr passieren, um die Versorgungslücke an bezahlbarem Wohnraum für Geringst-, Gering- und Normalverdiener zu schließen. Das zeigt sich auch daran, dass Langenfeld inzwischen auf den zweiten Rang der teuersten Städte im Speckgürtel von Düsseldorf geklettert ist. Es ist falsch davon auszugehen, dass private Initiativen die aus der Mietbindung fallenden Wohnungen eigenständig ersetzen werden, geschweige denn dies überhaupt können. Alleine der Druck auf den Wohnungsmarkt wird sich bis zum Jahr 2040 – so weit reichen die aktuellen Bevölkerungsprognosen für die Region – weiter verschärfen.

Außerdem gehört es für mich zur Daseinsvorsorge der Stadt, auch Bürgerinnen und Bürgern mit niedrigen und niedrigsten Einkommen lebenswerten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Man verschließt an dieser Stelle ein ums andere Mal die Augen davor, dass mietpreisbegrenzter Wohnraum privater Investoren, nach Ablauf gesetzlicher Fristen aus der Sozialbindung läuft. Fakt ist nun einmal, und das zeigt sich vielerorts, dass solche Wohnungen, zu eben diesem Zeitpunkt für die aktuellen Mieter schlicht zu teuer werden – mit der logischen Folge, dass sie gezwungen sind auszuziehen, und sich neue Wohnungen zu suchen. Dieses Spiel mit privaten Existenzen, sowie die hieraus erwachsende Unsicherheit ist in höchstem Maße unsozial und falsch!

Nur wenn die Stadt die Wohnungen selber baut und unterhält, kann sie hingegen auch nach zehn Jahren sagen: Wir erhöhen die Mieten nicht. Ihr könnt hier auch weiterhin bezahlbar wohnen. Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass in stadteigenen Wohnungen auch Menschen mit Schufa-Eintrag (über unkorrekte Ratenzahlung, Eidesstattliche Versicherung usw.) unterkommen könnten. Sobald es einen negativen Schufa-Eintrag gibt, wird ein Mieter auf dem freien Markt durch die meisten Vermieter nicht mehr akzeptiert. Das gilt inzwischen auch für Wohnungsbaugesellschaften. Ich halte es für wichtig, dass auch jene Bürgerinnen und Bürger, die schon einmal in der Schuldenfalle gesteckt haben, oder noch darin stecken, die Chance auf eine eigene Wohnung bekommen.

Eine städtische Wohnungsbaugesellschaft ist, und bleibt daher für mich die einzige Möglichkeit, zeitnahen und direkten Einfluss auf die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum zu nehmen; ohne die Abhängigkeiten von reinem Gewinndenken oder auslaufenden Mietbindungen.

In Langenfeld muss meiner Ansicht nach mehr passieren, um die Versorgungslücke an bezahlbarem Wohnraum für Geringst-, Gering- und Normalverdiener zu schließen. Das zeigt sich auch daran, dass Langenfeld inzwischen auf den zweiten Rang der teuersten Städte im Speckgürtel von Düsseldorf geklettert ist. Es ist falsch davon auszugehen, dass private Initiativen die aus der Mietbindung fallenden Wohnungen eigenständig ersetzen werden, geschweige denn dies überhaupt können. Alleine der Druck auf den Wohnungsmarkt wird sich bis zum Jahr 2040 – so weit reichen die aktuellen Bevölkerungsprognosen für die Region – weiter verschärfen.

Außerdem gehört es für mich zur Daseinsvorsorge der Stadt, auch Bürgerinnen und Bürgern mit niedrigen und niedrigsten Einkommen lebenswerten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Man verschließt an dieser Stelle ein ums andere Mal die Augen davor, dass mietpreisbegrenzter Wohnraum privater Investoren, nach Ablauf gesetzlicher Fristen aus der Sozialbindung läuft. Fakt ist nun einmal, und das zeigt sich vielerorts, dass solche Wohnungen, zu eben diesem Zeitpunkt für die aktuellen Mieter schlicht zu teuer werden – mit der logischen Folge, dass sie gezwungen sind auszuziehen, und sich neue Wohnungen zu suchen. Dieses Spiel mit privaten Existenzen, sowie die hieraus erwachsende Unsicherheit ist in höchstem Maße unsozial und falsch!

Nur wenn die Stadt die Wohnungen selber baut und unterhält, kann sie hingegen auch nach zehn Jahren sagen: Wir erhöhen die Mieten nicht. Ihr könnt hier auch weiterhin bezahlbar wohnen. Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass in stadteigenen Wohnungen auch Menschen mit Schufa-Eintrag (über unkorrekte Ratenzahlung, Eidesstattliche Versicherung usw.) unterkommen könnten. Sobald es einen negativen Schufa-Eintrag gibt, wird ein Mieter auf dem freien Markt durch die meisten Vermieter nicht mehr akzeptiert. Das gilt inzwischen auch für Wohnungsbaugesellschaften. Ich halte es für wichtig, dass auch jene Bürgerinnen und Bürger, die schon einmal in der Schuldenfalle gesteckt haben, oder noch darin stecken, die Chance auf eine eigene Wohnung bekommen.

Eine städtische Wohnungsbaugesellschaft ist, und bleibt daher für mich die einzige Möglichkeit, zeitnahen und direkten Einfluss auf die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum zu nehmen; ohne die Abhängigkeiten von reinem Gewinndenken oder auslaufenden Mietbindungen.